Vom Suchen und gefunden werden:

Kurz beantwortet: Niemand kann garantieren, dass ein KI-System ein bestimmtes Unternehmen empfiehlt. KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder die KI-Übersichten von Google stützen ihre Antworten aber auf öffentlich zugängliche Informationen.

Je klarer, aktueller und fachlich fundierter ein Unternehmen online dokumentiert ist, desto besser ist die Informationsbasis, auf die solche Systeme zugreifen können. Eine Website allein leistet das meist nicht.

Werbeagentur Wien ideas4you

Die Frage hat sich verändert, nicht nur die Suchmaschine

Lange Zeit lief die Suche nach einem Anbieter nach demselben Muster ab: Suchbegriff eingeben, Trefferliste durchsehen, einige Websites öffnen, vergleichen. Heute stellen immer mehr Menschen ihre Frage direkt an ein KI-System, und zwar als ganzen Satz: „Welche Tischlerei im Südburgenland ist auf Altbausanierung spezialisiert?“ oder „Worauf sollte ich bei der Wahl eines Steuerberaters für mein Start-up achten?“

Die Antwort ist dann keine Liste von Links, sondern eine zusammengefasste Empfehlung. Für Unternehmen bedeutet das: Es reicht nicht mehr, irgendwo in der Trefferliste aufzutauchen. Entscheidend ist, ob es über das eigene Unternehmen genug verwertbare Informationen gibt, um in einer solchen Antwort überhaupt vorzukommen.


Warum eine Website allein nicht automatisch sichtbar macht

Viele Unternehmenswebsites sind gut gestaltet, beantworten aber kaum eine konkrete Frage. Sie beschreiben das Angebot in wenigen Sätzen, nennen Kontaktdaten und zeigen einige Bilder. Für Menschen, die das Unternehmen bereits kennen, mag das genügen. Für Suchmaschinen und KI-Systeme bleibt aber offen, wofür das Unternehmen fachlich steht, für wen es geeignet ist und was es von anderen unterscheidet.

Hinzu kommt, dass viele Websites über Jahre unverändert bleiben. Eine Seite, die seit 2021 denselben Stand hat, liefert wenig Anhaltspunkte dafür, dass das Unternehmen heute noch aktiv und kompetent in seinem Fach ist.


Welche Fragen Ihre Website beantworten sollte

Ein guter Ausgangspunkt ist die Frage: Was wollen Interessenten wissen, bevor sie zum Telefon greifen? In den meisten Branchen lassen sich daraus Dutzende Themen ableiten, zum Beispiel:

  1. Für wen ist das Angebot geeignet und für wen eher nicht?
  2. Worin unterscheidet sich das Unternehmen von vergleichbaren Anbietern?
  3. Wie läuft eine Zusammenarbeit konkret ab, vom ersten Gespräch bis zum Abschluss?
  4. Welche typischen Fehler passieren in diesem Bereich und wie lassen sie sich vermeiden?
  5. Welche Projekte wurden bereits umgesetzt und mit welchem (messbaren, nachweisbaren!) Ergebnis?
  6. In welcher Region ist das Unternehmen tätig?
  7. Wann ist Variante A sinnvoll und wann Variante B?

Jede dieser Fragen kann ein eigener Fachbeitrag werden. Wer sie konsequent beantwortet, dokumentiert sein Wissen dort, wo Suchmaschinen und KI-Systeme es finden können.


Warum Regelmäßigkeit wichtiger ist als der einzelne große Wurf

Ein einzelner Blogbeitrag verändert wenig. Die Wirkung entsteht durch Kontinuität. Mit jedem weiteren Beitrag wächst ein Wissenspool rund um das Unternehmen, seine Leistungen und seine Kompetenzen. Themen verknüpfen sich, Fachbegriffe tauchen in unterschiedlichen Zusammenhängen auf, Referenzprojekte werden mehrfach belegt. Aus verstreuten Einzelinformationen wird ein zusammenhängendes Bild.

Verstärkt wird dieser Effekt, wenn Medien oder andere unabhängige Quellen über das Unternehmen berichten. Solche Drittquellen bestätigen, was das Unternehmen auf der eigenen Website über sich sagt.


Der Praxistest: ideas4you

ideas4you hat diesen Ansatz zunächst am eigenen Unternehmen umgesetzt. Seit längerem veröffentlicht die Agentur laufend Fachbeiträge zu Markenaufbau, Kampagnen, Positionierung und Kommunikation, jeweils mit konkreten, namentlich genannten Kundenprojekten. Inzwischen umfasst der Blog über 35 Fachbeiträge. Parallel dazu wurde ideas4you in 17 externen Medienberichten zitiert, unter anderem in medianet, Horizont und der Kronen Zeitung.

Das messbare Ergebnis: Mehrere Neukunden haben ideas4you nach eigener Aussage über KI-gestützte Suche gefunden. Das ist kein Beweis dafür, dass jede Unternehmensseite automatisch empfohlen wird. Es zeigt aber, dass dokumentierte Kompetenz heute in Kanälen wirkt, die vor wenigen Jahren noch keine Rolle gespielt haben.


Die Erkenntnis

Sichtbarkeit in KI-Systemen ist keine technische Einstellung, die man einmal vornimmt. Sie ist das Ergebnis von Inhalten, die über Zeit aufgebaut werden. Unternehmen, die ihre Kompetenz nur im persönlichen Gespräch zeigen, bleiben für diese Systeme weitgehend unsichtbar. Unternehmen, die ihr Wissen regelmäßig und nachvollziehbar veröffentlichen, schaffen eine Grundlage, auf die Suchmaschinen und KI zugreifen können.

„Niemand kann seriös versprechen, dass eine KI ein bestimmtes Unternehmen empfiehlt. Was sich sehr wohl beeinflussen lässt, ist, ob es über ein Unternehmen genug gute Informationen gibt, auf die sie zurückgreifen kann.“
Thomas Klepits, Geschäftsführer und Creative Director, ideas4you


Wie das in der Praxis ohne großen Zeitaufwand gelingt

Das häufigste Hindernis ist nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Zeit. Genau dafür hat ideas4you das 360°-Content-Modell entwickelt. Am Anfang steht eine Analyse des Unternehmens, seiner Zielgruppen und der Fragen, die potenzielle Kunden tatsächlich stellen. Daraus entsteht eine Themenplanung. Pro Woche erstellt die Agentur zwei Fachbeiträge für den Website-Blog und zwei darauf abgestimmte Social-Media-Postings. Die Blogbeiträge bauen die dauerhafte Auffindbarkeit auf, die Postings sorgen für Reichweite im bestehenden Netzwerk.

Recherche, Text, Bild und Veröffentlichung übernimmt die Agentur. Das Unternehmen gibt die Inhalte vor der Veröffentlichung frei und behält damit die volle Kontrolle über das, was über es veröffentlicht wird.

Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr durch einen einzelnen Kanal. Sie entsteht dort, wo Website, Content, klassische Suche, KI-Sichtbarkeit und Performance Marketing als ein System zusammenwirken.

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Der Autor: Thomas Klepits

ideas4you Werbeagentur GmbH 1010 Wien www.ideas4you.at

Thomas Klepits studierte Marketing- und Eventkommunikation und ist vielfach prämierter Kommunikationsexperte. Seine Agentur ideas4you wurde zweifach mit dem Publikumspreis beim Staatspreis Werbung der Republik Österreich ausgezeichnet sowie mit dem Österreichischen Bundeswerbepreis: für Kommunikation, die gewirkt hat.

Spezialgebiete: Markenaufbau, Naming, Branding, Crossmediale Marketingkommunikation, Medienpräsenz, Media Strategie, Konzeption, Online Marketing, eCommerce, Customer Journey B2B und B2C, Social Media, Sales Decks, Reputation Management, CEO Reputation Management, Storytelling, Content Marketing

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